Sechs Tipps gegen Nasenbluten

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Sechs Tipps gegen Nasenbluten

 
Fast jeder von uns kennt das unangenehme Nasenbluten, medizinisch auch Epistaxis genannt. Nasenbluten ist zwar in den meisten Fällen nicht gefährlich, es kann jedoch auch lebensbedrohlich und kaum zu beherrschen sein. In solchen Fälle ist natürlich ein Arztbesuch unbedingt angesagt. Ich konzentriere mich in diesem Artikel auf das „einfache“ Nasenbluten, das harmlos ist und meist auch rasch vorbeigeht.
 

 

Warum Nasenbluten?

 
Die feinen und empfindlichen Blutgefässe in der Nasenschleimhaut können leicht verletzt werden. Das Austrocknen der Schleimhäute durch trockene Luft kann die Neigung zu Nasenbluten begünstigen. 
Die häufigste Ursache dafür ist heftiges Schneuzen, Nasenbohren oder ein Sturz oder Schlag auf die Nase. 
Häufig gibt es auch gar keine erkennbare Ursache. Der Arzt spricht dann von «habituellem Nasenbluten».
 

Sechs Tipps, wie Sie sich bei Nasenbluten verhalten sollten!

  1. – Setzen Sie sich ruhig hin (nicht liegen), den Kopf nach vorne gebeugt.
- Drücken Sie die Nasenflügel mit Daumen und Zeigefinger zusammen (mindestens 10 Minuten).
  2.  

  3. – Spucken Sie wenn nötig das Blut aus, ansonsten droht Brechreiz.
  4.  

  5. – Legen Sie einen kalten Umschlag (Eiswickel) auf Nase und / oder Nacken. Kälte zieht die Blutgefässe zusammen und kann die Blutung stoppen.
  6.  

  7. – Blutstillende Watte kann die Blutung ebenfalls stillen.
  8.  

  9. – Nach zehn Minuten sollte die Blutung so weit gestillt sein, dass Sie auch wieder umher gehen können.
  10.  

  11. – Vermeiden Sie für mindestens zwei Stunden, die Nase zu putzen. Berühren Sie die verletzte Stelle in der Nase nicht!

 

 
WICHTIG!
 
Wenn diese Massnahmen zu keiner Besserung führen oder bedrohliche Symptome auftreten (zum Beispiel grosser Blutverlust, anhaltendes Bluten, Bewusstseinsverlust des Patienten), ist eine Arztbesuch erforderlich!

Andauerndes oder sich wiederholendes Nasenbluten gehört ebenfalls in ärztliche Abklärung und Behandlung!

Bei Blutern oder durch Krankheit oder Medikamente verursachtes Nasenbluten muss die Grundursache von einem Arzt behandelt werden!
 
 

Wie können Sie vorbeugen?

 
– Schneuzen Sie sich vorsichtig und lassen Sie das Nasenbohren sein, damit die Schleimhäute nicht beschädigt werden.

– Im Winter ist die Luft sehr trocken. Mit einem Luftbefeuchter können Sie Abhilfe schaffen.

 
 

Diese Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen in keinem Fall den Arztbesuch.
 
 
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Beitragsbild: ArTo – Fotolia
 
 

2017-06-10T06:42:50+00:00 2 Jun 2017|Gesundheit|0 Kommentare

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