Lichtschutzfaktor in Sonnencremen

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Lichtschutzfaktor in Sonnencremen

 

Was bedeutet Lichtschutzfaktor?

Der Lichtschutzfaktor oder kurz LSF (auf English sun protection factor oder SPF) ist ein Standartmesswert für die Beurteilung von Sonnencremen.

Die Zeit, nach der die ungeschützte Haut bei Sonnenbestrahlung mit einem Sonnenbrand reagiert, nennt man Eigenschutzzeit. Diese hängt vom Hauttyp, der Vorbräunung und dem UV-Index ab. Der Lichtschutzfaktor auf einer Sonnencreme gibt an, wie viel mal länger jemand an der Sonne bleiben kann, als dies mit der individuellen Eigenschutzzeit möglich ist.

Zum Schutz gegen lichtbedingten Hautschaden müssen Sonnencremen vor UV-B und vor UV-A Strahlung schützen.
 

Seit 2006 gelten in Europa diese Kriterien für Sonnenschutzmittel:

– Der Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme muss mindestens 6 betragen.

– Der UV-A-Schutzfaktor muss mindestens ein Drittel des Lichtschutzfaktors betragen.

 

Erlaubte Angaben zum Lichtschutzfaktor auf Sonnencremen

Die Angabe der Lichtschutzfaktoren auf den Packungen von Sonnenschutzmitteln ist auf die vorgegebenen Werte begrenzt.

– Schutzklasse niedrig: LSF 6 oder 10

– Schutzklasse mittel: LSF 15, 20 oder 25

– Schutzklasse hoch: LSF 30 oder 50

– Schutzklasse sehr hoch: LSF höher als 50

 
 
Bild: Sonnencreme „protection 50 sport“ von Dermalogica mit Lichtschutzfaktor 50. In Winterthur bei Bodyteam erhältlich: 58.70 Franken
 
 
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2015-07-09T12:22:37+00:0010 Jul 2015|Gesundheit|0 Comments

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