Hier finden Sie die besten Tipps, Ratschläge und Checklisten für Beauty und Kosmetik.

 

Tipps gegen Akne

Akne ist ein wiederkehrender, entzündlicher Hautbefall. Die klassische Akneerkrankung weist Mitesser, Pusteln, Pickel und Zysten auf. Wenn Sie immer unter Aknebefall leiden, sollten Sie bei einer Kosmetikerin Hilfe suchen. Je nach Schwere des Falls wird man Sie unter Umständen an einen Dermatologen verweisen.

Allerdings sind die Hautpflege-Produkte gegen Akne in den letzten Jahren immer effizienter geworden. Durch regelmässige und strikte Pflege können Betroffene die Akne oft auch selber erfolgreich behandeln.

Was kann ich selber zu Hause gegen Akne tun?

  • Eine sorgfältige Hautpflege und Hygiene sind das A und O im Kampf gegen eine überschüssige Fettproduktion und gegen Bakterien, welche die Aknebildung stimulieren.
  • Ideal für eine Akne anfällige Haut sind Pflegeprodukte, die nicht fettend und absolut wasserlöslich sind.
  • Reinigen Sie Ihre Haut regelmässig mit lauwarmem (nicht heissem) Wasser und einem milden hautreinigenden Mittel.
  • Tragen Sie anschliessend eine ölfreie feuchtigkeitsspendende Creme auf, denn fettige Haut trocknet oftmals aus.
  • Machen Sie einmal pro Woche ein mildes Peeling und tragen Sie eine tief reinigende Maske auf. Das unterstützt den natürlichen Erneuerungsprozess der Haut und dämmt den Akne-Befall ein.
  • Seien Sie beim Einkaufen von Kosmetika sehr wählerisch. Viele Hautpflege-Produkte enthalten Lanolin, künstliche Duft- und Farbstoffe, Alkohol und Mineralöle. Sie können die Poren verstopfen und die Haut zusätzlich reizen. Lassen Sie sich von einer erfahrenen Kosmetikerin beraten.
  • Auch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten kann das Hautbild verbessern. Vermeiden Sie Stress, trinken Sie viel Wasser, schränken Sie den Kaffee- und Zigarettenkonsum ein. Falls Sie empfindlich auf Jod reagieren, sollten Sie Speisen mit einem hohen Jodgehalt meiden, wie zum Beispiel Meeresfrüchte. Sie können zu Entzündungen und Akneausbrüchen führen.

Warum kann es bei Erwachsenen zu Akne kommen?

Stress und hormonelle Veränderungen sind die Hauptgründe für ein erneutes Auftreten von Akne nach der Pubertät. Neuere Studien zeigen, dass bei 40 bis 50% der Erwachsenen zwischen 20 und 40 Jahren eine anhaltend leichte Akne diagnostiziert wird. Zusammen mit einer Umstellung der Lebensgewohnheiten, einschliesslich Stressverninderung und Diät, kann eine ganze Reihe von Hautpflege-Produkten das Akne-Problem eindämmen. Sie wirken heilend und reinigend und helfen, die Fettproduktion zu kontrollieren und einen Akneausbruch zu verhindern.

 

Milien oder Griesskörner entfernen

Milien (auch Hautgries oder Griesskörner genannt) treten vor allem im Gesicht auf . Sie sind besonders bei trockener Haut zu beobachten. Die Ursache für ihre Entstehung ist bislang unbekannt.

Die kleinen gelblich-weissen, kugeligen Milien liegen sehr tief und haben keine offene Verbindung zur Hautoberfläche. Daher kann man sie nicht ausdrücken. Die Kosmetikerin wird zunächst die Haut mit einem sterilen Millienmesser einritzen, und dann der weisse, harte Zysteninhalt herausdrücken.

Eine Laserbehandlung ist möglich, hat aber keine Vorteile und verursacht nur unnötige Kosten.

 

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Mehr als zwei Drittel aller Schwangeren bekommen sogenannte Schwangerschaftsstreifen (striae gravidarum). Betroffen sind meist der Bauch, die Oberschenkel, Hüften, Brüste und Oberarme.

Die Schwangerschaftsstreifen entstehen durch die rasche Dehnung des Hautbindegewebes während der Schwangerschaft. Am Anfang ist das Bindegewebe elastisch genug, um sich mitzudehnen. Wird der Zug, der durch das Wachstum entsteht, zu gross, reissen die Bindegewebefasern und es kommt zu Bindegewebe-"Löchern" in bestimmten Hautschichten, die man an der Hautoberfläche dann als kosmetisch störende "Dehnungsstreifen" sieht. Diese können sich in den ersten Monaten nach einer Schwangerschaf etwas verschmälern, verschwinden tun sie aber erfahrungsgemäss nicht, da es sich dabei eigentlich um Narben handelt.

Diese störenden Veränderungen der Haut zufrieden stellend zu behandeln, ist derzeit nicht möglich. Deshalb ist Prävention besonders wichtig.

Um den unschönen Streifen vorzubeugen, habe ich Ihnen hier einige Tipps aufgeführt:

  • Die Risse im Bindegewebe entstehen vor allem während der Wachstumsphase von Kind und Gebärmutter - also zwischen dem vierten und sechsten Monat. In dieser Zeit ist es wichtig, die Haut elastisch zu halten. Massieren Sie täglich Bauch, Brüste, Po und Oberschenkel mit einem guten Hautöl. Ich empfehle dazu kaltgepresstes Mandelöl. Es wirkt reizlindernd, pflegend und schützend. Mandelöl ist sehr verträglich, gerade für empfindliche Haut. Deshalb ist es auch zur Babypflege wunderbar geeignet. Natürliche Öle sind nur begrenzt haltbar: Kaufen Sie kleine Mengen in dunklen Flaschen.
  • Um die Durchblutung des Gewebes zu fördern, empfehle ich Ihnen, den ganzen Körper sanft mit einer Bürste oder einem Massagehandschuh zu massieren. Je früher Sie damit beginnen, desto besser!
  • Auch mit der so genannten Zupfmassage können Sie Schwangerschaftsstreifen vorbeugen: Ziehen Sie mit dem Daumen und dem Zeigefinger sanft an Ihrer Haut und lassen Sie sie dann wieder los.
  • Vermeiden Sie zu intensive Sonneneinstrahlung. Benutzen Sie beim Sonnenbad einen hohen Lichtschutzfaktor.
  • In Studien hat sich gezeigt, dass Frauen, die vor und während der Schwangerschaft Sport oder/und Gymnastik machen, seltener Schwangerschaftsstreifen bekommen. Bewegung ist eine effektive Vorbeugung von Striae und gleichzeitig auch als Vorbereitung für die Entbindung günstig.

Die Tipps gegen Schwangerschaftsstreifen alf PDF downloaden?

 

Nagelpflege ? Unsere 7 Profi-Tipps:

  1. Schneiden Sie Ihre Nägel nie mit einer Schere. Sie könnten leicht splittern und abbrechen. Benutzen Sie besser eine spezielle Nagelzange.
  2. Haben Sie dünne und brüchige Nägel? Dann benutzen Sie sogar bitte nur eine neue Sandblattfeile.
  3. Feilen Sie immer nur vom Rand zur Mitte des Nagels, nie umgekehrt.
  4. Den letzten Schliff machen Sie mit einer Glasnagelfeile. Dadurch wird die Nagelkante versiegelt.
  5. Nehmen Sie ein Handbad oder tragen Sie einen Nagelhautentferner auf und schieben Sie gelöste Häutchen sanft und mit einem speziellen Holzstäbchen zurück.
  6. Schneiden Sie die Nagelhaut nie weg. Scharfe Instrumente können das Nagelbett verletzen und schmerzhafte Entzündungen verursachen. Denken Sie daran, dass die Nagelhaut eine wichtige Schutzfunktion gegen Schmutz und Bakterien hat.
  7. Zur Stärkung der Nägel massieren Sie ein gutes Nagelpflegeöl oder eine Nagelcreme in das Nagelbett ein.

Fingernägel polieren statt lackieren

Sie wollen schön gepflegte Fingernägel, möchten aber keinen Nagellack auftragen? Dann sollten Sie Ihre Nägel polieren.

Dies ist schnell gemacht und sehr einfach: Massieren Sie etwas Polierpulver in den Nagel ein, anschliessend fahren Sie mit einer Polierbürste oder (noch besser) mit einem Polierkissen so lange über die Nägel, bis sie schön glänzen.

Das Ergebnis ist toll! Die Nägel sehen natürlich, gleichzeitig aber auch sehr gepflegt aus. Für Männer die Methode der Wahl, aber natürlich auch für Frauen, die Nagellack nicht mögen.

Das Polieren hat noch andere Vorteile: Es regt die Durchblutung des Nagelbetts an und kräftigt die Fingernägel.

 

 

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