Sie haben beschlossen, Ihre Cellulite loszuwerden, oder noch besser, keine Cellulite zu bekommen? Das müssen Sie jetzt lesen:

 

Die 10 besten Tipps gegen Cellulite

1. Säure-Basen-Haushalt

Die Übersäuerung ist bei unseren Ess- und Lebensgewohnheiten sowie auch bei den herrschenden Umweltbedingungen eine der häufigsten Ursachen für Störungen unseres Stoffwechsel-Gleichgewichtes. Eine Übersäuerung führt u.a. dazu, dass Säureschlacken sich im Gewebe ablagern. Zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes ist es entscheidend, die Säurezufuhr zu reduzieren, die Basenzufuhr zu erhöhen und die Säureausscheidung zu verbessern. Alle folgenden Tipps helfen Ihnen dabei.

2. Ernährung

Ernähren Sie sich ausgewogen mit viel Obst und Gemüse und reduzieren Sie den Anteil an tierischem Eiweiß (Fleisch, Käse, Milch, Quark) in Ihrer Nahrung. Wichtig ist, dass der Körper ausreichend mit Mineralien, Spurenelementen (Kalium, Kalzium, Eisen, Kupfer, Zink) und Vitaminen versorgt wird, hier vor allem Vitamin A, Vitamin B6, Vitamin C, Vitamin D und Vitamin E. Weiter sind Kieselsäure oder pulverisierte Kieselerde empfehlenswert. Sie enthalten viel Silizium, welches das Gewebe strafft.

3. Trinken

Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter stilles Wasser oder auch Kräuter- und Früchtetees. Schlackstoffe werden so direkt aus dem Körper herausgespült und lagern sich gar nicht erst ein.

4. Massagen

Massagen fördern die Durchblutung und den Austausch von Gewebeflüssigkeit. Kreisende Bewegungen , aber auch Zupfen (indem Sie kleine Hautpartien zwischen zwei Finger anheben und dann wieder fallen lassen) regen den Stoffwechsel an. So werden Gifte entsorgt und Nährstoffe ins Gewebe gebracht.

5. Bürstenmassagen

Bürstenmassagen (Bürste oder Sisal-Handschuh) am ganzen Körper erhöhen die Durchblutung und regen den Stoffwechsel an, alte Hautschichten werden dabei sanft mechanisch abgetragen. Nach dem Bürsten ev. Cellulite-Crèmes verwenden.

6. Salzbäder

Baden Sie mit Meersalz (am besten Salz aus dem Toten Meer) und entsäuern Sie somit direkt über die Haut. Sie ist eines der größten Ausscheidungsorgane.

7. Packungen

Sie fördern die Durchblutung, straffen das Gewebe und setzen Kalt-Warm-Reize, die das Kontraktionsvermögen des Gewebes aktivieren. Darüber hinaus führen Algen-Packungen dem Gewebe Mineralien, Spurenelemente (Kalium, Kalzium, Eisen, Kupfer, Zink) und Vitamine zu (Vitamin A, Vitamin B6, Vitamin C, Vitamin D und Vitamin E).

8. Sport

Bewegen Sie sich viel. Hier ist es egal, ob Sie joggen, walken, Inline-skaten oder schwimmen. Sämtliche Sportarten fördern die Durchblutung und unterstützen somit den Abtransport der Schlacken aus Ihrem Körper.

9. Crèmes

Die vom Handel angebotenen Produkte enthalten vielfältige Substanzen. Über die Pflege und Straffung hinausgehend gibt es Wirkstoffe, die bestimmte Hormon-Rezeptoren an der äusseren Fettzellwand aktivieren, die Fettspaltung mobilisieren und die Neueinlagerung von Fett weitgehend blockieren.

10. Entspannung

Meiden Sie Stress und entspannen Sie sich!

Viele dieser Tipps erhöhen insgesamt das Wohlbefinden. Entspannen Sie sich und gönnen Sie sich was Gutes. Das Wohlfühlen sollte im Vordergrund stehen. Wer negative Ansichten, auch in Bezug auf seinen Körper, bevorzugt, der wird auch immer etwas Negatives finden

11. Der elfte Tipp gratis dazu

Denken Sie sich schön und zufrieden!

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Cellulite: typisch weiblich

Mehr als 80% aller Frauen - unabhängig vom Alter - neigen zu Cellulite. Jede dritte Frau leidet stark darunter. Bei den unschönen Dellen an Oberschenkel, Po, Bauch und Oberarmen - sie können im fortgeschrittenen Stadium auch schmerzhaft sein - handelt es sich um eine lokale mehr oder weniger starke Veränderung des Bindegewebes und des Unterhautfettgewebes.

Cellullite ist ein typisch weibliches Problem. Zurückzuführen ist sie auf den niedrigen Androgenspiegel und den Bau der weiblichen Unterhaut: Diese besteht vor allem aus Fettzellen. Die Fettzellen schwimmen nicht einfach einzeln herum, sondern bilden Gruppen, deren Formen sich mit kleinen Säcken vergleichen lassen. Dünne Fasern im Bindegewebe trennen die Säcke. Drückt man die Haut einer Frau zwischen zwei Fingern zusammen, zeichnet sich diese Bauweise des Unterhautfettgewebes durch die Haut ab.

Das Unterhautfettgewebe von Männern hingegen ist anders angelegt. Die dünnen Fasern liegen nicht parallel, sondern sind vernetzt. Kreuz und quer verlaufenden Seilen gleich stabilisieren die Fasern das Fettgewebe. Dank diesem Gerüst wellt sich die Haut selbst bei übergewichtigen Männern kaum.

Entstehung der Cellulite

Bei Frauen mit Cellulite sind die Fettlappen vergrössert. Sie drücken auf die umliegenden Blut- und Lymphgefässe. Blut- und Lymphkreislauf sind gestört, deshalb bleiben die Stoffwechselschlacken liegen. Dies verschlechtert oder verunmöglicht die Zellernährung. Die dünnen Fasern, welche die Fettlappen trennen, werden härter und ziehen sich zusammen. Dadurch treten die Fettlappen durch die Haut vor: Die typische Orangenhaut ist sichtbar.

Die Stadien der Cellulite

Stadium 1

Die Cellulite ist nur erkennbar, wenn die Haut zusammengeschoben wird mit gespreiztem Daumen und Zeigefinger beider Hände («Kneiftest»).

Stadium 2

Sobald das sogenannte «Matrazenphänomen» im Stehen sichtbar wird. Im Liegen zeigt die Haut keine Veränderung, sie ist glatt.

Stadium 3

Im Liegen und im Stehen sind die Strukturen im Gewebe ohne «Kneiftest» sichtbar.

 

So kommt es zu Cellulite

Cellulite ist ein Phänomen, das nur bei Frauen auftritt. Zwei kleine, aber feine Unterschiede sind dafür verantwortlich:

Die weibliche Ober- und Lederhaut ist dünner als die des Mannes, aber die Fettkammern sind grösser. Bei der Frau können sich die Fettzellen bis zum Zehnfachen ihres Volumens aufblähen. Da das weibliche Bindegewebe nur locker vernetzt ist (um eine Dehnung während einer Schwangerschaft zu ermöglichen), können sich diese Fettkammern bis nach aussen hin sichtbar durchdrücken. Dadurch entsteht das typisch genoppte Hautbild der Cellulite. Wenn sich die Fettzellhaufen prall füllen, drücken sie auf die Blutgefässe und Lymphbahnen. Die Sauerstoffversorgung leidet, Stoffwechselschlacken werden schlechter abtransportiert und Flüssigkeit staut sich im Gewebe.

Die weiblichen Sexualhormone, die Östrogene, sorgen zusätzlich für ein weiches, dehnbares Bindegewebe. Sie fördern aber auch die Bildung von Fettzellen und Wassereinlagerungen und damit auch die Cellulite. Mit zunehmendem Alter verringert sich ausserdem noch die Spannkraft des Bindegewebes.

Beim Mann führen die Testosterone dagegen zu einer strafferen Bindegewebsstruktur und einer eingeschränkten Bildung von Fettzellen.

 

Unsinn einer Crash-Diät

Übergewicht kann Cellulite verstärken. Eine langsame Gewichtsreduktion durch gezielte, ausgewogene Ernährung und regelmässige Bewegung ist eine wirksame Massnahme im Kampf gegen Cellulite. Von einer Crash-Diät mit dem Jo-Jo-Effekt hingegen raten Experten ab. Sie wirkt durch die extreme Gewichtsreduktion in kurzer Zeit eher kontraproduktiv, denn das Bindegewebe wird zusätzlich geschwächt.

Zur Prävention und Minderung bestehender Cellulite sind folgende Ernährungsempfehlungen zu beachten:

 

Trinken Sie genügend Flüssigkeit

  • Pro Tag mindestens zwei Liter ungesüsste Getränke (Wasser, Mineralwasser nature, ungesüsster Kräuter- oder Früchtetee)

Essen Sie vitamin- und mineralstoffreich

  • Fünf Portionen Früchte und Gemüse pro Tag
    Mindestens ein Vollkornprodukt pro Tag (Vollkorn-Flocken, -Brot, -Getreide, Hülsenfrüchte ...)

Essen Sie fettbewusst

  • Fettarme Milchprodukte bevorzugen
  • Fettarmes Fleisch und fettarmen Fisch wählen
  • Vorsicht bei versteckten Fetten (Wurstwaren, Fertigprodukte)
  • Beim Kochen nur wenig Fett verwenden (30g sichtbares Fett pro Tag)

Meiden Sie Zuckerhaltiges

  • Maximal eine kleine Portion Süsses pro Tag

Trinken Sie nur mässig Kaffee und Alkohol

  • Maximal drei Tassen Kaffee pro Tag
  • Maximal ein bis zwei Gläser Rotwein pro Tag

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Säure / Basen Gleichgewicht

Die Übersäuerung ist bei unseren Ess- und Lebensgewohnheiten sowie auch bei den herrschenden Umweltbedingungen eine der häufigsten Ursachen für Störungen unseres Stoffwechsel-Gleichgewichtes. Die Regulation des Säure-Basen-Haushaltes ist eine grundlegend wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Cellulitebehandlung.

Was sind Säuren?

Säuren sind chemische Verbindungen, die ein positiv geladenes Wasserstoff-Ion (H+) enthalten. Schwefel, Phosphor, Chlor, Fluor, Jod und Silizium sind Elemente, die im Körper als Säurebildner gelten.

Was sind Basen?

Basen sind chemische Verbindungen, die eine negativ geladene sog. Hydroxylgruppe (OH-) enthalten. Magnesium, Natrium, Kalium, Calcium und Mangan sind Elemente, die im Körper Basen bilden können.

Der pH-Wert

Der pH-Wert dient dazu, um festzustellen, ob in einer Flüssigkeit mehr Säuren oder Basen anwesend sind. Er ist das Mass für die Konzentration von freien Wasserstoff-Ionen. Der Messbereich des pH-Wertes liegt zwischen 0 (stark sauer) bis 14 (stark basisch). Bei pH 7 bezeichnet man den pH-Wert als neutral. Säuren und Basen befinden sich im Gleichgewicht.

Ursachen der Übersäuerung

Werden mehr Säuren zugeführt als ausgeschieden, kommt es zur Übersäuerung.

Wir können Säuren über die Atemluft (in Form von CO2), über die Nieren, Stuhl oder Schweiss loswerden.

Die wichtigsten äusseren Faktoren von Übersäuerung:

  • Essen von zuviel säurebildenden (Eiweiss), bzw. von zuwenig basenbildenden Lebensmitteln (Gemüse!)
  • Umweltemissionen
  • Mineralstoff- und Spurenelementmängel in den Böden (und dementsprechend geringere Mikronährstoff-Anteile in unseren Lebensmitteln). Der saure Regen verdrängt die lebensnotwendigen basenbildenden Mineralstoffe aus der Humusschicht in tiefere Schichten.
  • Mineralstoffverluste bei der Nahrungszubereitung (Waschen, Kochen)
  • Zu geringe Flüssigkeitszufuhr
  • Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Bewegungsarmut (verminderte Säureausscheidung)
  • Stress
  • Alle Einflüsse, die zu einem Mineralstoff- und Spurenelementmangel (insbesondere Ca, Mg, Na, K, Zn, Mn) führen
  • Langzeiteinnahmen von gewissen Medikamenten (z.B. Salicylate in Schmerz- und Grippemitteln)

Die wichtigsten inneren, stoffwechselbedingten Faktoren:

  • Darmmilieu-Veränderungen, z.B. durch falsche Essgewohnheiten
  • Verdauungsstörungen und daraus entstehende Darmgärungen
  • Mineralstoff-Mängel (Ca, Mg, Na, K, Zn, Mn)
  • Chronische Nieren- Funktionsstörungen
  • Diabetes mellitus
  • Fieber
  • Allgemeiner und lokaler Sauerstoff-Mangel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Durchblutungsstörungen

Wiederherstellung einer ausgeglichenen Säure-Basen-Bilanz

  • Zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes ist es entscheidend
  • die Säurezufuhr zu reduzieren
  • die Basenzufuhr zu erhöhen
  • die Säureausscheidung zu verbessern

Folgende Massnahmen können getroffen werden:

  • Veränderung des Essverhaltens: Weniger Eiweiss (=weniger Fleisch und Käse), weniger Zucker, dafür mehr Gemüse und Früchte (5 Portionen pro Tag!)
  • Regulierung der Darmflora
  • Einnahme einer Basemischung
  • Körperliche Aktivität, entsprechend dem Fitnessstand
  • Förderung der Ausscheidungsorgane (Niere, Leber, Galle) mit viel Trinken, Schwitzen (z.B. Sauna), pflanzlichen Präparaten (z.B. bitterstoffhaltige Pflanzen wie Artischocke, Wermut usw.)
  • Reduktion des Genussmittelkonsums (Alkohol, Rauchen, Coffein)
  • Stressmanagement

Säure / Basen Gleichgewicht als PDF gratis downloaden.

 

Die Säure-Basen-Wertigkeit von Lebensmitteln

80% der gegessenen Lebensmittel sollten basisch oder neutral sein. Maximal 20% der Nahrungsmittel dürfen für einen ausgeglichenen Säure- Basen-Haushalt sauer oder säuernd sein.

Die Tabelle "Säure-Basen-Wertigkeit von Lebensmitteln" jetzt als PDF Downloaden.

 

Sport und Cellulite

Die Praxis zeigt, dass eine regelmässig praktizierte sportliche Betätigung für eine erfolgreiche  Cellulite-Behandlung unabdingbar ist. Es ist nie zu spät um damit zu beginnen. Die einzige Bedingung ist: Steigen Sie sanft ein, übertreiben Sie nicht. Am Anfang sind einige gute Vorsätze ein erster Schritt zu mehr Wohlbefinden:

  • Gehen Sie so oft wie möglich zu Fuss.
  • Lassen Sie das Auto in der Garage und nutzen Sie das Fahrrad.
  • Vergessen Sie die Rolltreppen und den Lift, benutzen Sie die Treppe.
  • Entdecken Sie wieder das Wandern. Es ist sehr empfehlenswert gegen Cellulite und tut der Seele gut.

Die Wahl einer bestimmten Sportart ist abhängig von Ihrem Alter und Ihrer Kondition, aber auch von Ihrem Zeitbudget. Ihr Wohnort spielt auch eine Rolle: Canyoning ist sehr empfehlenswert, aber wenn Sie in Belgien wohnen nicht wirklich praktikabel. Windsurfen ist für Schweizerinnen auch nicht gerade als Alltagsport geeignet.

Wählen Sie einen Sport aus, der zu Ihrer Cellulite passt. Er muss Ihnen aber auch Freude machen und Sie müssen ihn gut in Ihr Leben integrieren können. Nur so werden Sie Ihre sportliche Tätigkeit auch über längere Zeit praktizieren.

Die nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen, welche Sportarten zu welcher Art Cellulite passen, und welche weniger empfehlenswert sind.

Tabelle Sport und Cellulite (PDF 45 KB)

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