Finden Sie auch, dass Gesundheit unser höchstes Gut ist? Unsere Tipps helfen Ihnen gesund und lebensfroh zu bleiben:
12 Spitzentipps für Ihre tägliche Bestform
Auch wenn wir natürlich in modernen Zeiten leben und jeden Tag erfahren, dass nichts so beständig ist wie die Veränderung - die 12 besten Tipps, um jeden Tag in Spitzenform zu sein, sind noch immer die gleichen.
Spitzentipp Nr. 1
Gehen Sie früh schlafen!
Der Schlaf vor Mitternacht ist der für die Erholung wirklich wichtige Schlaf! Wenn Sie Ihr Energiesystem jeden Tag auf einem hohen Niveau halten wollen, dann gehört frühes Schlafengehen zu Ihrem Pflichtprogramm!
Spitzentipp Nr. 2
Stehen Sie früh auf!
Wer früh schlafen geht, braucht weniger Schlaf um besser erholt zu sein! Stehen Sie früh auf und Sie haben mehr vom Tag, besonders auch mehr Energie!
Spitzentipp Nr. 3
Trinken Sie gleich nach dem Aufstehen ein Glas heisses Wasser!
Ein Glas heisses Wasser auf nüchternen Magen kann wahre Wunder bewirken. Es reinigt den Körper und bringt Ihre Energie schneller auf Höchst-Niveau!
Spitzentipp Nr. 4
Schreiben Sie am Morgen Ihr Tage- oder Planungsbuch!
Ebenfalls noch vor dem Frühstück können Sie jeden Tag in Ihrem Tagebuch "eröffnen". Notieren Sie Ihre Träume der Nacht, Ihre Gedanken seit dem Aufwachen oder planen Sie einfach Ihren Tag. Sortieren Sie Ihre Ideen und nehmen Sie wahr, wie Sie sich im Moment fühlen. Schreiben Sie es auf. So haben Sie vielem "Raum" gegeben und haben somit Ihren Kopf für andere Dinge frei.
Spitzentipp Nr. 5
Frühstücken Sie in Ruhe und ohne Ablenkung!
Frühstücken bedeutet, dass Sie Ihren Körper mit Gutem versorgen und dies sollten Sie sich zum bewussten Ritual werden lassen. Wenn Sie religiös oder spirituell angehaucht sind, dann seien Sie dankbar, dass Sie einen neuen Tag erleben dürfen. Nehmen Sie wahr, wie Ihr Körper aus dem gesunden Frühstück Kraft und Energie gewinnt. Danken Sie Ihrem Körper, dass er jeden Tag für Sie funktioniert.
Spitzentipp Nr. 6
Freuen Sie sich auf den Tag!
Jeder neue Tag bietet neue Möglichkeiten, egal, in welcher Situation Sie gestern noch waren. Freuen Sie sich auf diese neuen Möglichkeiten, auf neue Erfahrungen, auf neue Begegnungen. Kurzum: Geben Sie jedem Tag die Chance, der Beste Ihres Lebens zu werden!
Spitzentipp Nr. 7
Reduzieren Sie Ihren Konsum an Nachrichten, Radio und Fernsehen!
Über die Medien kommen Sie regelmäßig mit so genannten schlechten Nachrichten in Kontakt. Das entzieht Ihnen wertvolle Energie, vor allen Dingen, wenn Sie die stündlichen Wiederholungen über den ganzen Tag "genießen". Und den Fernseher können Sie ruhig ausgeschaltet lassen, denn egal, was Sie sich anschauen, Fernseh- und Computerbildschirme entziehen Ihnen Energie, das sagen die Fachleute.
Spitzentipp Nr. 8
Sehen Sie alles, was nicht klappt, als Einladung oder Herausforderung an!
Wenn etwas nicht so geklappt hat oder so geworden ist, wie Sie sich das vorgestellt haben, dann liegt dies möglicherweise an Ihrer Vorstellung oder Ihrer Einstellung. Ob Sie noch etwas lernen müssen oder die Gelegenheit bekommen, etwas aus der Sache zu lernen, erkennen Sie einfach das Gute in einer Situation oder einem Ergebnis.
Spitzentipp Nr. 9
Bewegen Sie sich!
Bewegung bedeutet Leben, Stillstand bedeutet Tod - auf diese Kurzformel bringen es die Spitzen-Mentaltrainer dieser Welt. Gönnen Sie Ihrem Körper auch über den Tag etwas Bewegung. Nehmen Sie die Treppe anstelle des Lifts, machen Sie einen Spaziergang während der Mittagspause und ein kleines Bewegungsprogramm nach dem Feierabend. Bleiben Sie Bewegung, nicht nur geistig, sondern auch körperlich!
Spitzentipp Nr. 10
Meiden Sie Negativ-Denker!
Negative Gedanken kosten ja so viel Energie. Ärger, Wut, Neid oder Frust blockieren den Energiefluss, Ihre Kreativität und Ihr positives Denken. Meiden Sie deshalb die typischen Negativ-Denker so gut Sie können. Vermeiden Sie jede Negativ-Ansteckung.
Spitzentipp Nr. 11
Achten Sie auf Ihr emotionales Gleichgewicht!
Lernen Sie, negative Gedanken umzuwandeln in positive Energie und so in einem emotionalen Gleichgewicht zu leben. Das ist nicht nur gut für Ihre Bestform, das bringt Ihnen auch Sympathien Ihrer Mitmenschen. DOKS oder EFT sind bewährte Akupressur-Klopfmethoden, die Sie schnell wieder in Ihr emotionales Gleichgewicht bringen.
Spitzentipp Nr. 12
Belohnen Sie sich jeden Tag!
Belohnungen sind Gold für die Seele! Finden Sie einfach jeden Tag etwas, was Sie erreichen wollen und erreicht haben - und belohnen Sie sich. So bauen Sie sich ein stabiles Erfolgs- und Selbstbewusstsein auf und Ihre Energie wird sich freuen!
Zecken entfernen
Die Zecken können Krankheitserreger übertragen, wie die Erreger der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (Viren) und der Lyme-Borreliose (Bakterien). Das Übertragungsrisiko von Infektionen hängt dann wesentlich von der Saugdauer ab. Deswegen ist es wichtig, die Zecke unmittelbar nach der Entdeckung zu entfernen. Dies gilt sicher für die Borreliose, weniger aber für die FME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis). Warum ist das so?
Falls die beissende Zecke Träger der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis ist, befinden sich die Erreger in den Speicheldrüsen der Zecke. Sie werden beim Stich sofort übertragen. Eine Infektion kann also durch rasches Entfernen der Zecke nicht vermieden werden. Da verspricht nur eine aktive Immunisierung durch Impfung Hilfe.
Die Erreger der Lyme-Borreliose dagegen befinden sich nicht in den Speicheldrüsen, sondern im Mitteldarm der Zecke. Sie gelangen nur langsam und verzögert mit den Ausscheidungen der Zecke in den menschlichen Organismus. Darum ist eine Übertragung in den ersten 12 Stunden nach dem Stechen der Zecke eher unwahrscheinlich. Durch frühzeitiges Entfernen der Zecke kann eine Borreliose also durchaus verhindert werden.
Wie werden Zecken richtig entfernt?
- Fassen Sie die Zecke mit einer feinen Pinzette, einer speziellen Zeckenzange oder noch besser mit einer Zeckenkarte direkt über der Haut. Ziehen Sie die Zecke vorsichtig heraus.
- Unterlassen Sie überflüssige Manipulationen wie zum Beispiel Drehen und Schütteln. Der Kopf der Zecke könnte abreissen und in der Wunde stecken bleiben. Auch eine Quetschung des Zeckenleibes sollten Sie vermeiden, da sonst infektiöses Sekret aus dem Darm in den Organismus gelangen kann.
- Verwenden Sie nie Öl, Klebstoffe, Alkohol oder Nagelack. Im Todeskampf könnte die Zecke "erbrechen" und verstärkt Krankheitserreger in die Wunde abgeben.
- Desinfizieren Sie die Einstichstelle sorgfältig.
- Desinfizieren Sie Ihre Hände.
- Notieren Sie das Datum des Stiches und die betroffene Körperstelle, damit eine Selbstkontrolle möglich ist.
Zecken-Stich ? Wann zum Arzt?
Einen Arzt aufzusuchen ist dann angezeigt, wenn:
- die betroffene Stelle Zeichen einer Entzündung aufweist (Rötung, Schmerzhaftigkeit, Schwellung)
- sich eine meist blasse Rötung (sog. Erythema migrans) vom Ort des Stiches ausdehnt
- Fieber, starke Kopfschmerzen, Gliederschmerzen oder andere grippeähnliche Symptome auftreten
Info-Broschüre "Zecken - Hirnhautentzündung kann mit der FSME-Impfung verhindert werden" PDF 744 Kb
Nasenbluten stoppen
Fast jeder von uns kennt das unangenehme Nasenbluten. Wir wissen, dass es meist rasch vorbeigeht und in den meisten Fällen harmlos ist. Aber warum haben wir Nasenbluten und was können wir tun, wenn der Blutstrom einfach nicht mehr versiegen will?
Ursachen
Die feinen und empfindlichen Blutgefässe in der Nasenschleimhaut können leicht verletzt werden. Das Austrocknen der Schleimhäute durch trockene Luft kann die Neigung zu Nasenbluten begünstigen.
Die häufigste Ursache für Nasenbluten ist heftiges Schneuzen, Nasenbohren oder ein Sturz oder Schlag auf die Nase.
Häufig gibt es auch gar keine erkennbare Ursache. Der Arzt spricht dann von «habituellem Nasenbluten».
Hier einige Tipps, wie Sie sich bei Nasenbluten verhalten sollten:
- Setzen Sie sich ruhig hin (nicht liegen), den Kopf nach vorne gebeugt.
- Drücken Sie die Nasenflügel mit Daumen und Zeigefinger zusammen (mindestens 10 Minuten).
- Spucken Sie wenn nötig das Blut aus, ansonsten droht Brechreiz.
- Legen Sie einen kalten Umschlag (Eiswickel) auf Nase und / oder Nacken. Kälte zieht die Blutgefässe zusammen und kann die Blutung stoppen.
- Blutstillende Watte kann die Blutung ebenfalls stillen.
- Nach zehn Minuten sollte die Blutung so weit gestillt sein, dass Sie auch wieder umher gehen können.
- Vermeiden Sie für mindestens zwei Stunden, die Nase zu putzen. Berühren Sie die verletzte Stelle in der Nase nicht!
WICHTIG: Andauerndes oder sich wiederholendes Nasenbluten gehört in ärztliche Abklärung und Behandlung.
Bei Blutern oder durch Krankheit oder Medikamente verursachtes Nasenbluten muss die Grundursache von einem Arzt behandelt werden.
Wie können Sie vorbeugen?
- Schneuzen Sie sich vorsichtig und lassen Sie das Nasenbohren sein, damit die Schleimhäute nicht beschädigt werden.
- Im Winter können Sie trockener Luft mit einem Luftbefeuchter begegnen.
Diese Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen in keinem Fall den Arztbesuch.
Die Tipps gegen Nasenbluten jetzt gratis downloaden (PDF, 67kb)
Heuschnupfen: Jeder fünfte ist betroffen
«Heuschnupfen» ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine allergische Erkrankung der Nase. Die Veranlagung dazu kann vererbt werden. Heuschnupfen wird nicht etwa durch Heu verursacht, sondern durch Pollen (Blütenstaub), die von Pflanzen in unglaublichen Mengen produziert werden. Die medizinische Bezeichnung lautet entsprechend Pollinose (Pollenerkrankung) oder Rhinitis allergica (allergische Nasenentzündung).
Der Heuschnupfen hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch verbreitet. In der Schweiz reagieren rund 1,4 Millionen Menschen allergisch auf Pollen. Das entspricht etwa 19% der Bevölkerung. Die Tendenz ist weiterhin steigend.
Tipps für den Alltag
- Die wichtigste Regel lautet: Vermeiden Sie den Kontakt mit den allergieauslösenden Pollen.
- Wechseln Sie öfters die Bettwäsche.
- Duschen Sie vor dem Schlafengehen, waschen Sie sich die Haare täglich.
- Wechseln Sie die Kleider jeden Tag. Die getragenen Kleider sollten Sie nicht im Schlafzimmer aufbewahren!
- Lassen Sie die Fenster mit einem Pollengitter versehen.
- Lüften Sie die Wohnung nur kurzzeitig, am besten Abends, wenn der Pollenflug geringer ist.
- Lassen Sie die Wäsche nicht im Freien trocknen.
- Fahren Sie Auto mit geschlossenen Fenstern. Schalten Sie die Lüftung aus. Falls die Klimaanlage noch nicht über einen Pollenfilter verfügt, lassen Sie sie nachrüsten.
- Schützen Sie Ihre Augen mit einer Sonnenbrille.
- Bei starkem Pollenflug schränken Sie Ihre sportlichen Aktivitäten im Freien ein.
- Verbringen Sie Ihre Ferien möglichst im Gebirge oder am Meer.
- Essen Sie heimischen Bienenhonig. Er soll die Toleranz gegenüber den Pollen wesentlich erhöhen.
- Achten Sie auf die Pollenvorhersage (Tageszeitung, Radio, Internet). Besorgen Sie sich einen Pollenflugkalender aus der Apotheke.
Die Tipps gegen Heuschnupfen als PDF downloaden.
Pollenkalender
Der Pollenkalender stellt in tabellarischer Form die übliche Blütezeit der wichtigsten einheimischen Pflanzen dar. Er soll für Allergiker die Planung der Vorbeugemassnahmen erleichtern.
Der Pollenkalender können Sie jetzt gratis downloaden (PDF, 149 kb) und ausdrucken.
Pollenprognosen über SMS und Telefon
Polleninformationen für Allergikerinnen und Allergiker können unterwegs empfangen werden. Das ist jederzeit, von jedem beliebigen Ort in der Schweiz und über alle Telekomprovider möglich.
Pollenprognosen via SMS
Die Pollenprognosen der Meteo Schweiz via SMS erscheinen ab Beginn der Pollensaison im Januar/Februar bis 15. September täglich um 9:00 Uhr. Sie enthalten für die jeweils ausgewählte Postleitzahl die zu erwartende Pollenbelastung für den aktuellen und den kommenden Tag.
Die gewünschte Pollenprognose ist abrufbar über die Postleitzahl.
Das geht so: Senden Sie das Kennwort «POL (Leerschlag) PLZ» an 162 (40 Rappen pro SMS). Ersetzen Sie dabei PLZ durch die Postleitzahl Ihres Standortes.
Die SMS-Pollenprognosen können auch im Abonnement bezogen werden. Auch das ist sehr einfach:
Abo starten: START (Leerschlag) POL (Leerschlag) PLZ an 162 senden
Abo beenden: STOP (Leerschlag) POL (Leerschlag) PLZ an 162 senden
Pollenprognosen über Telefon
Unter der Nummer 0900 162 115 (Fr. 1.20/Min.) bekommen Sie einen ausführlichen Pollenbericht ab Tonband
Der Dienst ist jeweils von Januar bis Ende September aktiv. In der «Hauptsaison» wird der Bericht täglich von Montag bis Freitag um 9.00 Uhr aktualisiert Von Januar bis Mitte März und von Mitte Juli bis Ende September wöchentlich am Mittwoch um 9.00 Uhr.
Kaffee und Wasser
Es wird immer wieder empfohlen, zu einer Tasse Kaffee ein Glas Wasser zu trinken. Warum?
Kaffee ist ein Genussmittel, welches vor allem wegen seiner anregenden Wirkung genossen wird. Das Stimulans dabei ist das Koffein. Das Koffein regt die Nierentätigkeit an und wirkt so harntreibend. Diese Wirkung beginnt bald nach dem Genuss des Kaffees und hält für ca. 2-3 Stunden an. In dieser Zeit wird doppelt so viel Wasser gelöst wie Kaffee getrunken wurde. Wegen diese harntreibenden Wirkung des Koffeins macht es also durchaus Sinn, zum Kaffee ein Glas Wasser zu trinken.
Das Koffein regt auch die Darmtätigkeit an. So geht dem Körper auch auf diesem Weg Wasser verloren. Da Kaffee also ein Flüssigkeitsdefizit im Körper bewirkt, darf es nicht zu den 1,5 - 2 Litern Flüssigkeit pro Tag gezählt werden, die gemäss den Empfehlungen getrunken werden sollten.
Übrigens: Schwarz-, Grün- und Matetee sowie Colagetränke sind ebenfalls koffeinhaltig!
Und noch etwas: Der französische Dichter und Philosoph Voltaire soll täglich 50 Tassen Kaffee getrunken haben. Als ein Freund ihm vorhielt, er würde sich damit langsam, aber sicher vergiften, sagte er nur: ?Ja, du hast Recht. Ich trinke ihn aber erst seit 65 Jahren.?
Genügend Trinken ist gute Medizin
Jeden Tag sollten wir mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu uns nehmen. So lautet die Empfehlung der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE). Tatsächlich erreicht nur knapp ein Drittel der Schweizer die empfohlene Trinkmenge.
Gute Noten und ein besseres Gedächtnis dank einer guten Flüssigkeitsversorgung
Eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme führt zu verringerter Konzentration und Reaktion und zu vorzeitigen Ermüdungserscheinungen.
Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Trinken und der Schulleistung gibt: Eine unzureichende Getränkeaufnahme wirkt sich negativ auf die Noten aus.
Im Alter lässt das Durst-empfinden nach, so dass ein Flüssigkeitsdefizit dann oft nicht mehr wahrgenommen wird. Vielen älteren Menschen mit Gedächtnisproblemen könnte mit einer erhöhten Flüssigkeitsaufnahme geholfen werden.
Zu wenig trinken: schlecht für Nieren, Magen und Darm.
Doch Flüssigkeitsmangel führt nicht nur zu einer verminderten Leistungsfähigkeit, sondern kann auch eine Reihe von Krankheiten mitverursachen, wie zum Beispiel Nieren- und Blasenleiden, Verstopfungen und Magenbeschwerden.
Die bei Frauen zehn mal so häufig wie bei Männern auftretenden Harnwegsentzündungen erklären sich, neben anatomischen Unterschieden, insbesondere dadurch, dass Frauen deutlich weniger trinken als Männer. Die ableitenden Harnwege werden nicht ausreichend gespült, Bakterien nicht auf natürliche Weise ausgeschieden. Das Trinkverhalten ist auch dafür verantwortlich, dass Frauen weit häufiger mit Verstopfung zu tun haben als Männer.
Durch regelmässiges Trinken können auch Magenerkrankungen gelindert werden. Die Magentätigkeit wird erheblich beschleunigt bei der Aufnahme von Getränken zu den Mahlzeiten, was zu einer Verringerung der Ausscheidung von Magensäure führen kann.
7 Tipps für den täglichen Getränke-Konsum:
Es gilt Wege zu finden, um die tägliche Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen.
- Trinken Sie gleichmässig über den Tag verteilt mindestens 1,5 bis 2 Liter; bei hohen und niedrigen Temperaturen sowie bei körperlichen Anstrengungen entsprechend mehr.
- Machen Sie die Getränke zu einem festen Bestandteil jeder Mahlzeit.
- Bringen Sie Abwechslung in die tägliche Auswahl an Getränken, indem Sie zum Beispiel das reichhaltige Sortiment an Kräuter- und Früchtetees nutzen, experimentieren mit Grüntee-Sorten oder mit Kanne-Brottrunk, den Sie mit Apfelsaft mischen.
- Trinken Sie am Morgen auf nüchternen Magen ein grosses Glas möglichst warmes Wasser. Das bringt u.a. die Verdauung in Schwung.
- Stellen Sie beim Lavabo ein grosses Glas hin und gewöhnen Sie es sich an, nach jedem Händewaschen gleich ein Glas Wasser zu trinken.
- Füllen Sie am Morgen einen Thermoskrug mit einem Kräutertee, der Ihnen schmeckt und gut tut. Bis am Abend muss der Krug leer sein. Wechseln Sie mit der Kräutermischung ab.
- Auch die Literflasche Mineralwasser ist ein Flüssigkeit-Kontrollmass.
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Wie entsteht Nagelpilz?
Meistens beginnt alles mit einer Fusspilzinfektion. Zwischen den Zehen kann sich leicht Feuchtigkeit stauen und die Haut aufweichen. Das feuchtwarme Klima in den engen Zehenzwischenräumen schafft ideale Voraussetzungen für einen Pilzbefall. Ist die Haut hingegen trocken und gesund, hat der Erreger kaum eine Chance.
Was können Sie tun?
Bei Befall sollten Sie den Fusspilz sofort mit einem Antipilzmittel - in Form von Creme, Lösung, Gel oder Puder behandeln. Die Hautinfektion klingt in der Regel nach zwei bis vier Wochen ab.
Falls Sie nichts unternehmen, breitet sich der Pilz meistens aus: Er wandert an den Zehen entlang hoch Richtung Nagel bzw. Nagelbett. Dort kann er an verschiedenen Stellen leicht eindringen:
- am vorderen Nagelrand, wo der Nagel weiss ist
- im hinteren Nagelbereich, wo die halbmondförmige Struktur (Lunula) unter dem Nagel zu sehen ist
- auf der Nageloberfläche
- an den Seiten, über dem Nagelwall
Kleine Verletzungen, schlechte Durchblutung oder feuchte, aufgeweichte Haut erhöhen das Risiko für einen Pilzbefall. Achten Sie stets auf trockene und gepflegte Füsse. Bei intakter Haut und gesunden Nägeln kommt es selten zur Pilzinfektion.
10 Tipps gegen Nagelpilz
- Waschen Sie Ihre Füsse täglich. Verwenden Sie dazu eine milde Seife, die den natürlichen Schutzmantel der Haut nicht zerstört.
- Trocknen Sie Ihre Füsse gut ab. Besonders wichtig sind die Zehenzwischenräume!
- Achten Sie beim Kauf von Schuhen und Strümpfen auf luftdurchlässiges Material.
- Wechseln Sie nach Möglichkeit Ihre Schuhe mehrmals am Tag (z.B. am Mittag). Das Schuhwerk muss nach jedem Tragen gründlich trocknen können.
- Sie können Ihre Schuhe mit sporozoidem Puder (in Apotheken erhältlich) behandeln. Es vernichtet die Pilzsporen.
- Wechseln Sie Ihre Strümpfe täglich.
- Waschen Sie Strümpfe und Handtücher mit 60 Grad. So werden Pilzsporen abgetötet.
- Gehen Sie wenn immer möglich barfuss. Das sorgt für trockene und gut belüftete Füsse.
- Punkt 8 gilt nicht für öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbad, Sauna, Umkleidekabinen usw.... Hier ist die Ansteckungsgefahr besonders gross. Tragen Sie immer eigene Badeschuhe.
- Das Nagelhäutchen dürfen Sie niemals wegschneiden oder sonst verletzen. Es dient als Schutzschild gegenüber Pilzen und Bakterien. Falls nötig, können Sie es vorsichtig zurückschieben. Das geht am besten nach dem Bad, wenn die Nagelhaut weich ist. Benutzen sie einen speziell dafür geformten Holzstab.
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Wie bilden sich Venenerkrankungen ?
Da die Beinvenen das Blut aufwärts zum Herzen befördern müssen, brauchen sie gut funktionierende Rückflussventile, die Venenklappen. Die umliegenden Muskeln üben bei Bewegungen Druck auf die Vene aus und pressen das Blut in Strömungsrichtung zum Herzen. Wenn nun die Muskelpumpe mangels Bewegung nicht arbeitet und die Venenklappen durch eine Venenwandschwäche nicht mehr richtig schliessen, staut sich das Blut in der Vene und es bilden sich Krampfadern.
Risikofaktoren sind Bewegungsmangel, Abschnüren der Gefässe durch Strumpfgummis oder übergeschlagene Beine, zu enge und zu hohe Schuhe, die die Fussmuskelpumpe behindern, Hormone (Pille oder Schwangerschaft), die die Gefässwände schwächen und Übergewicht .
Welche Venenerkrankungen gibt es ?
Besenreiser sind kleine Veränderungen der Mini-Venen direkt unter der Haut. Sie machen keine Beschwerden, sind aber kosmetisch unschön und eine erste Warnung vor weiteren, schwerwiegenderen Folgeschäden. Spätestens hier sollte die Vorbeugung einsetzen.
Krampfadern : Hier sind deutlich bläuliche, dicke, in späteren Stadien stark geschlängelte Venen unter der Haut zu erkennen. Zunächst sind meist die oberflächlichen Venen betroffen, später auch die Venen, die tiefer im Bein liegen und nicht mehr zu sehen sind.
Venöse Ödeme : Durch den gestörten Flüssigkeitsabfluss neigen die Beine dazu, mehr oder weniger stark anzuschwellen. Zuerst geht die Schwellung im Liegen zurück, später kann sie zum Dauerzustand werden.
Chronisch venöse Insuffiziens : Die Venen sind dauerhaft und unheilbar geschädigt, es können sich Thrombosen oder offene Beine sowie Entzündungen bilden.
Phlebitis: Entzündungen der Venen können die Gefässwände noch weiter schädigen. Neben einer stärkeren Durchlässigkeit für Wasser und damit Ödembildung können sich kleine Thromben durch Blutgerinnsel bilden, die Entzündung schmerzt. Thromben der oberen Venen verursachen glücklicherweise selten Embolien. Gefährlich wird es aber, wenn die Entzündung auf tiefer liegende Venen übergreift und dort Thromben bildet.
Thrombose: Verschluss eines Blutgefässes durch einen Thrombus, eine Ansammlung von Blutzellen, Gerinnungsmitteln , Blutfetten und anderen Bestandteilen des Blutes. Bei einer Thrombose ist sofortige ärztliche Behandlung und Bettruhe angesagt, damit der Thrombus sich an Ort und Stelle langsam auflösen kann.
Embolie: Bleibt der Thrombus nicht an seinem Entstehungsort, sondern reisst sich z.B. durch Bewegung los, kann er bis zur Lunge gelangen und dort eine Embolie verursachen, d.h. lebenswichtige Blutgefässe verschliessen. Lungenembolien können tödlich enden.
Postthrombotisches Syndrom und Ulcus cruris ( offenes Bein ): Nach einer Thrombose kann eine Vielzahl von Krankheitsbildern langfristig bleiben oder sich entwickeln: Schwellungen, Ernährungsstörungen des Gewebes, Stauungen und offene Stellen im Bereich von Knöchel und Unterschenkel.
Zur Behandlung von Kampfadern kommen folgende Möglichkeiten in Frage
1. Manuelle Lymphdrainage
Bei der Manuellen Lymphdrainage handelt es sich um eine Spezialmassage, die die Lymphgefässe zum Abtransport der Wassereinlagerungen anregt. Deutliche Erleichterung bringt diese Behandlung, wenn Stauungsbeschwerden, Schweregefühl und Spannungen bestehen. Sie kann helfen, langfristigen Schäden des Gewebes vorzubeugen.
2. Kompressionsbehandlung
Die Kompressionsbehandlung kann mit Binden oder einem sogenannten Kompressionsstrumpf durchgeführt werden, wobei der Kompressionsstrumpf die einfachere und bessere Methode darstellt. Die Binden können verrutschen und müssen daher oft gewechselt werden. Ausserdem erfordert das Anlegen einige Spezialkenntnisse.
Der Kompressionsstrumpf muss unbedingt im Fachhandel für den einzelnen Patienten abgemessen werden, da ein schlecht sitzender Strumpf Schäden anrichten kann.
Die Wirkung der Behandlung besteht darin, dass sich durch den äusseren Druck weniger Flüssigkeit im Gewebe ansammeln kann.
Die Kompressionsbehandlung darf nicht bei arteriellen Durchblutungsstörungen im Bein und bei akuten Entzündungen durchgeführt werden.
Durchfall - Wann zum Arzt?
Bei Durchfall ist ein Arztbesuch sinnvoll, wenn
- der Durchfall länger als drei Tage dauert
- Sie Blut oder Schleim im Stuhl entdecken
- Sie bereits unter einer schweren Erkrankung leiden, wie zum Beispiel Diabetes oder einer Herz- oder Nierenkrankheit
- Sie hohes Fieber haben
- Sie sich benommen fühlen
- Sie auch erbrechen müssen, und es Ihnen unmöglich ist, den Flüssigkeitsverlust durch Trinken auszugleichen
Durchfall - Die WHO-Lösung
In den Ferien ist das Risiko, an Durchfall zu erkranken, ziemlich gross. Vielfach klingen die Beschwerden nach zwei bis drei Tagen von selbst wieder ab. In dieser Zeit ist es wichtig, den verstärkten Flüssigkeits- und Salzverlust auszugleichen.
Die WHO-Lösung ist besonders dazu geeignet. Das Rezept ist einfach:
- 1 Liter Flüssigkeit (Wasser oder Tee)
- 2 Esslöffel Traubenzucker
- 1 Teelöffel Kochsalz
Prostata-Vergrösserung
Wenn die kleine Drüse grosse Probleme macht
Die Prostata (Vorsteherdrüse) produziert einen grossen Teil der Samenflüssigkeit. Bei jungen Männern erledigt sie ihre Arbeit fleissig und macht sich fast nie bemerkbar. Erst mit zunehmendem Alter, so etwa ab fünfzig, kann sie Probleme bereiten.
Die Prostata neigt dann zur Vergrösserung, was Beschwerden verursachen kann: Die vergrösserte Prostata drückt auf die Harnröhre, was zur Folge hat, dass der Harn nicht mehr frei fliessen kann. Dies kann zu Entzündungen der Harnwege führen. Wird nichts unternommen, schreitet die Vergrösserung der Prostata fort. Das kann zu einem so genannten Harnverhalt führen: Wasser lassen geht gar nicht mehr.
Zum Glück ist die Vergrösserung der Prostata meist gutartig. Aber es kann sich auch um eine bösartige Wucherung handeln, also um Krebs. Aus diesem Grund empfehlen Fachleute, dass Männer ab 50 die Prostata regelmässig von einem Arzt untersuchen lassen sollen.
Diese Symptome sind typisch bei einer Prostata-Vergrösserung
- Sie spüren häufig einen Harndrang, besonders in der Nacht.
- Ihr Urinfluss ist schwach und wird immer wieder unterbrochen.
- Die Blasenentleerung dauert lange.
- Sie haben danach das Gefühl, die Blase sei nicht ganz leer.
- Es «tröpfelt» nach.
- Sie spüren Schmerzen beim Wasser lassen.
Diese Hausmittel helfen einer Prostata-Vergrösserung vorbeugen
Tomaten essen soll das Risiko einer Vergrösserung der Vorsteherdrüse halbieren. Allerdings müssen Sie wöchentlich etwa zehn Portionen Tomaten konsumieren, als Saft, Suppe, Salat oder Sugo.
Viele schwören auf Kürbissamen. Die Samen schmecken wunderbar nussig im Müsli, mit Käse, auf Salat oder auch einfach so zum Knabbern zwischendurch. Kürbiskernöl ist auch sehr fein: Ein Schuss Kürbisöl in der Tomaten-Suppe, mit Kürbissamen dekorieren - da freut sich die Prostata :-)
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